3. Generation der « Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung »


Für die einen ist der Raum eine nutzbare Ressource. Für andere ist er ein schützenswertes Gut. Sicherlich ist er unser aller Bewegungs- und Lebensraum, und viele Ansprüche sind zu koordinieren. Den Weg dorthin verstellen mehrere Grenzen: drei Staatsebenen, die nicht immer richtig miteinander reden. Wie also diese Grenzen überwinden? Auf der Suche nach Antworten schuf der Bund 2002 die ‹ Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung ›. Bei der dritten Generation zwischen 2014 und 2018 betreuten acht Bundesämter gemeinsam 31 Modellvorhaben.
Aus den fünf Themenschwerpunkten wählte Hochparterre je ein Modellvorhaben aus. Anschaulich zeigen die Reportagen, wie die Modellvorhaben gemeinsam mit Akteuren aus den Regionen funktionieren: Brig-Glis eliminiert zu grosse Bauzonen am Rand zugunsten dichterer Bauten am besseren Ort. Die binationale Agglomeration Genf entwickelt den Flussraum der Arve zur Naherholung mit Rad- und Uferweg. In der Bündner Val Schons verbessert eine neue Gewerbezone regionale Wirtschaftskreisläufe. Im Norden Lausannes begegnen sich Siedlung und Landwirtschaft. Bei Bellinzona aktivieren ein Kinderhort und ein Sozialwart eine Wohnsiedlung, die man für Betagte und Behinderte umbaut und erweitert.

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Veröffentlicht
21:08:00 24.08.2018