News

Veranstaltungen

Chemikalien- und Pestizidrückstände, Erosion, Verdichtung, Siedlungsdruck – unser Boden und seine einzigartige Biodiversität sind stark belastet. Welche politischen und praktischen Massnahmen braucht es, um den Bodenverbrauch bis 2050 auf netto null zu reduzieren und die Bodenbiodiversität zu erhalten?
Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Praxis präsentieren an der Tagung Lösungsansätze zur Umsetzung der Schweizer Bodenstrategie 2050 und fordern in interaktiven Workshops zum Mitdenken auf.
Der Tag ist aufgeteilt in Vorträge von Expert:innen am Vormittag und Workshops am Nachmittag, mit konkreten Beispielen aus der Politik auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene. mehr Infos

Die Energiewende im Untergrund, Diskussion der Herausforderungen und Widersprüche:
CO2-Transport und -Entsorgung, Energiespeicherung und -transport, Eigentum, Koordinationsprozesse, Raumplanungsinstrumente.
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Arbeitszonenmanagement im Fokus. Herausforderungen, Erfahrungen und Lösungsansätze auf kantonaler und regionaler Ebene
Mit der Revision des Raumplanungsgesetzes und der damit einhergehenden Raumplanungsverordnung Art. 30a Abs. 2 sind die Kantone aufgefordert, spezifische Arbeitszonen auszuweisen um die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere des Gewerbes und kleinerer KMU, räumlich zu bündeln. Dabei gibt es grosse Unterschiede in der Umsetzung dieser Vorgaben zwischen den Kantonen und Regionen, auch und insbesondere zwischen den unterschiedlichen Landesteilen. Im Workshop gehen wir diesen Unterschieden auf den Grund, lassen Vertreter von Kantonen und Regionen zu Wort kommen und öffnen die Bühne für einen Austausch und ein gegenseitiges Lernen. mehr Infos

Lebenswerte Orte und hohe Baukultur

Am Montag, 11. Mai 2026, treffen sich die Schweizer Baukultur-Akteurinnen und -Akteure an der nationalen Austausch- und Vernetzungsplattform Forum Baukultur. Gemeinsam mit Ihnen – und wie immer im Auftrag der interdepartementalen Arbeitsgruppe Baukultur – wollen wir herausfinden, was lebenswerte Orte ausmacht und wie sie entstehen. (Veranstaltung in D/F/I mit Übersetzungen)

Liveable Places and High-Quality Baukultur

Am Tag darauf, Dienstag, 12. Mai 2026, laden wir Sie in Kooperation mit der Davos Baukultur Allianz ein, das gleiche Thema im Rahmen der internationalen Konferenz zu diskutieren. Hier stehen Beispiele und Erfahrungen aus globaler Perspektive im Mittelpunkt.

(Englischsprachige Veranstaltung mit Übersetzung in D/F).

Klimafreundlich, innovativ, vernetzt: Am 30. Juni 2026 findet im Volkshaus in Zürich die Klima- und Mobilitätstagung statt. Die Tagung in Kooperation mit der Internationalen Bodenseekonferenz bringt Fachpersonen und Führungskräfte aus Privatwirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zusammen. Im Zentrum stehen Themen rund um klimafreundliche Mobilität – von technologischer Innovation bis zum Mobilitätsverhalten. weitere Infos

Wie gelingt die Umsetzung des Schwammstadt-Prinzips in bereits bebauten Gebieten? Welche Hürden gilt es zu überwinden, welche Chancen bieten sich – ökologisch, gesellschaftlich und nicht zuletzt wirtschaftlich?
Das Schwammstadt Forum 2026 bietet eine nationale Plattform, um Erfahrungen zur Umsetzung des Schwammstadt-Prinzips auszutauschen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.
Wir freuen uns, wenn Sie sich das Datum bereits reservieren und andere Interessierte dazu informieren
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Aus- und Weiterbildung

This comprehensive course explores the transformative power of Artificial Intelligence (AI) in the real estate sector, emphasizing the practical application of generative AI, a cutting-edge technology reshaping our world. Participants will engage with topics such as AI-driven real estate market research, investment analysis, and risk assessment, culminating in hands-on workshops including solving a Harvard case study with AI. The curriculum is designed to bridge the gap between theoretical AI models and their practical applications, providing a comprehensive understanding of how AI technologies can revolutionize real estate practices.  mehr Infos

Ein integraler Schutz von Siedlungen und Infrastruktur vor Naturgefahren erfordert Fachleute mit fundierten Kompetenzen. Die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten können Sie in diesem CAS erwerben.  mehr Infos, Webseite

Die Raumplanung prägt die Gestaltung ruraler und urbaner Räume sowie unserer Lebensweisen. Dieser Studiengang bietet einen praxisnahen Einstieg und gezielte Vertiefungen, mit denen Sie Kompetenzen erwerben, um die nachhaltige Transformation unserer Lebensräume aktiv und zukunftsorientiert mitzugestalten.  mehr Infos, Webseite

Der wegweisende Master of Advanced Studies in Real Estate vermittelt Ihnen ein umfassendes, multidisziplinäres sowie evidenzbasiertes Verständnis der Immobilienwirtschaft. Dies befähigt Sie, innovative Lösungen für zentrale Anforderungen der Immobilien- und Raumplanungsbranche zu entwickeln, in kompetitiven Märkten eigenständig erfolgreich zu handeln und eine Führungsrolle einzunehmen.  mehr Infos

Das Bauvertragsrecht spielt in der Baupraxis eine zentrale Rolle, nicht nur, was die Nachtragsforderungen von Unternehmern oder die Haftung für Werkmängel betrifft. Dementsprechend gross ist das Bedürfnis von Juristen und Juristinnen, Planern und Planerinnen, Baubeteiligten und anderen Baufachleuten, sich mit dem Bauvertragsrecht näher vertraut zu machen. Das ist der Grund, weshalb das angekündigte Seminar bereits zum elften Mal durchgeführt wird.  mehr Infos

Mit neuen Ideen und praxisnahem Wissen zur Gestaltung des Wandels in Städten und Gemeinden beitragen – für mehr Lebensqualität, Klimaschutz und Zusammenhalt. Dazu bietet die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik (HABG) der FHNW in Kooperation mit der Metron AG ab April 2026 den neuen «CAS Transformative Raumentwicklung» an. Er ist mit 9 Moduldoppeltagen in 10 Monaten besonders gut berufsbegleitend belegbar.  mehr Infos

Siedlungsräume gestalten, die Lebensqualität, Biodiversität und Klimaanpassung vereinen – mit Landschaftsarchitektur die Zukunft urbaner Räume prägen.
Sie entwickeln Kompetenzen, urbane Landschaften und Freiräume nachhaltig, sozial gerecht und funktional-ästhetisch zu gestalten. Damit übernehmen Sie Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft und wirken als treibende Kraft im Städtebau.  mehr Infos

La Haute école du paysage, d’ingénierie et d’architecture de Genève (HEPIA) a le plaisir de proposer une nouvelle formation pour contribuer à la transition énergétique.  mehr Infos

Dès 2021, HRC coordonne un MAS en « Urban and Territorial Design » (MAS UTD), un programme à plein temps (60 ECTS), initiative conjointe de l’ETHZ et de l’EPFL.
Notre programme offre une formation innovante en design urbain et territorial pour relever les défis sociaux et environnementaux à la fois dans la ville-territoire et dans des paysages plus vastes.  mehr Infos

Ausstellungen

Publikationen

Wer die erwünschte Siedlungsentwicklung nach innen qualitätsvoll umsetzen will, braucht Geld für die Planung, Mitwirkung, für grüne Freiräume und die soziale Infrastruktur. Der Mehrwertausgleich ist ein wirksames Instrument, denn er schafft finanzielle Mittel dort, wo durch Planung Mehrwerte entstehen. Trotzdem schöpfen viele Kantone und Gemeinden dieses Potenzial für eine lebenswerte Siedlungsentwicklung bislang kaum aus – mit Ausnahmen. Mehr Info

Der Verlust von häufig vorkommenden Arten kann Nahrungsnetze instabil machen, mit weitreichenden Folgen für ganze Ökosysteme und ihre Leistungen. Das zeigt eine neue Studie der Eidg. Forschungsanstalt WSL und der ETH Zürich, die in der Nature Fachzeitschrift Communications Biology veröffentlicht wurde. Insbesondere wenn Feuchtgebietsarten betroffen sind, hat dies weitreichende Konsequenzen. Mehr Info

Platanen in Städten leisten selbst bei grosser Hitze noch einen wichtigen Beitrag zur Abkühlung – das zeigt eine neue Studie unter Leitung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Nun gilt es herauszufinden, welche Baumarten besonders gut kühlen. Mehr Info

Wir leben in einer paradoxen Zeit: Der Klimawandel ist real, gesetzlich anerkannt und physisch spürbar – durch Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren und Erdrutsche. Trotzdem bleiben die Gegenmassnahmen erschreckend ungenügend.
Viele reagieren mit Verdrängung, Selbstzufriedenheit oder Resignation. Einige verharmlosen die Lage, andere betreiben Greenwashing oder glauben, es sei ohnehin zu spät. Was fehlt, ist ein realistisches Zeitgefühl: Uns bleibt wenig Zeit für tiefgreifende Veränderungen. Die 1,5-Grad-Grenze ist noch nicht überschritten – aber wir steuern darauf zu. Ohne entschlossenes Handeln droht eine Erwärmung von 4 °C oder mehr – mit unvorhersehbaren Folgen. Mehr Info

Vernehmlassungen

Am 29. September 2023 stimmte das Parlament der endgültigen Fassung der zweiten Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) zu. Nun läuft die Vernehmlassung zur Raumplanungsverordnung RPV bis zum 9. Oktober 2024. Der FSU hat für die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der RPG-2-Revision eine Kerngruppe aus Mitgliedern von unterschiedlichen Sprachregionen und Sektionen gebildet. Gemeinsam entstand die FSU-Stellungnahme. Die Unterlagen des Bundes sind unter diesem Link zu finden.

Ende 2023 führte der FSU eine Umfrage betreffend Fachkräftemangel und Ausbildung in der Raumplanungsbranche durch. Diese ermöglicht einen Überblick über die aktuelle Situation der Branche und öffnet nun eine faktenbasierte Diskussion. Ziel der Befragung war es herauszufinden, wie die Arbeitgebenden die Arbeitsbedingungen und den Fachkräftemangel in der Branche einschätzen und wie sie zu den Aus- und Weiterbildungsangeboten stehen. Die Resultate sind unter folgendem Link auf unserer Website ersichtlich. Der Mangel an qualifizierten Fachleuten ist nachweislich vorhanden und in der Deutschschweiz stärker ausgeprägt als in der Romandie. Dies hat sowohl pragmatische Gründe als auch Imagegründe der Raumplanung. Mehr darüber ist auch im Collage 3/2024 nachzulesen.

Andere

Das vielfältige Engagement für die föderale Schweiz würdigt die ch Stiftung seit 2014 mit dem Föderalismuspreis. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird im Rahmen einer Ausschreibung erkoren und erhält ein Preisgeld von 10 000 Schweizer Franken. Mehr Info

Profitieren Sie von attraktiven Förderbeiträgen für die Energieprojekte Ihrer Gemeinde.
Energie- und klimapolitisch fortschrittliche Städte, Gemeinden und Regionen erhalten erneut die Gelegenheit, mit der Unterstützung von «EnergieSchweiz für Gemeinden» spannende Projekte umzusetzen. Vier Förderkategorien stehen zur Auswahl. Die höchsten Beträge erhalten Städte, Gemeinden und Regionen, die eine Vorbildfunktion bei ihrer Entwicklung Richtung Netto Null einnehmen.
Der Fokus liegt auf den Handlungsfeldern Gebäude, erneuerbare Energien, Mobilität sowie industrielle Prozesse und Dienstleistungen. Die Gewinnerinnen werden im Oktober 2025 bekannt gegeben.
Reichen Sie bis zum 30. Juni 2025 Ihr Projekt ein! Alle Informationen erhalten Sie hier. Mehr Info

Mit der Impuls-Landschaftsberatung für Gemeinden wollen Bund und Kantone die Umsetzung des Landschaftskonzepts Schweiz (LKS) vorantreiben. Das Instrument wurde in einer zweijährigen Pilotphase getestet und evaluiert. Bund und Kantone unterstützen damit die Aktivitäten von Gemeinden zur Steigerung der Landschaftsqualität. Seit Anfang dieses Jahres können sich Gemeinden bis zu zehn Tage von qualifizierten Landschaftsfachleuten beraten lassen. Zur Auswahl steht ein Pool von rund fünfzig qualifizierten Landschaftsberaterinnen und -beratern aus der ganzen Schweiz. Sie verfügen über ein breites Spektrum an Fachwissen zu den Instrumenten der Landschaftsentwicklung und -gestaltung, aber auch über Erfahrungen im Austausch mit Behörden und unterschiedlichen Interessengruppen. Sie arbeiten schwerpunktmässig in Themenfeldern wie offene Landschaft, Siedlungslandschaft, Baukultur oder Biodiversität. Der Bund unterstützt die Beratungstätigkeit mit Finanzhilfen von maximal 50 Prozent der Kosten, die Restfinanzierung regeln Kanton und Gemeinde eigenständig. Anlaufstelle für die Gemeinden sind die kantonalen Fachstellen «Landschaft». Mehr Info

Die Sophie und Karl Binding Stiftung vergibt 2025 zum fünften Mal den Binding Preis für Biodiversität. Ausgezeichnet werden wegweisende Leistungen zur Förderung der Vielfalt von Lebensräumen, Arten und genetischen Ressourcen sowie deren Wechselwirkungen. Im Fokus steht der Siedlungsraum1. Der Preis ist dotiert mit einer Gesamt-Preissumme von 125’000.- Franken und wird in zwei Kategorien für grosse und mittelgrosse Projektperimeter ausgeschrieben. Der Preis wird
jeweils zu einem Jahresthema ausgeschrieben. Das Jahresthema 2025 heisst «Biodiversität und Gesundheit». Mehr Info

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