News
Veranstaltungen
Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) erkürt 2026 zum 16. Mal eine «Landschaft des Jahres». Der mit 10’000 Franken dotierte Preis
wird vom Migros-Genossenschafts-Bund sowie von Balthasar Schmid, Meggen, gestiftet. weitere Infos
- Vergaberecht 26: Neue Themen, neue Urteile
- Zuschlag und Vertrag
- Neue Zusammenarbeitsmodelle: Perspektiven aus Planung, Recht und Finanzkontrolle
- Kreislaufwirtschaft bei der Beschaffung von Bauwerken
- Subunternehmer
- Exklusiv- und Folgefreihandvergaben, insbesondere in der ICT
Das Gehen ist die Fortbewegungsart mit dem geringsten CO2-Fussabdruck und daher eine effektive Antwort auf die klimatischen Herausforderungen. Es ist deshalb notwendig, die Siedlungsräume so zu planen und zu gestalten, dass sie für den Fussverkehr zugänglich und attraktiv sind. Welche Hebel gibt es, um Gemeinden und Städte resilienter gegen den Klimawandel zu machen? Welche Planungs- und Umsetzungsinstrumente gibt es, um das Fusswegnetz und den öffentlichen Raum anzupassen?
Die Tagung präsentiert Lösungsansätze und «good practices» zur Reduktion der Auswirkungen des Klimawandels in Siedlungsräumen und zur Förderung des Gehens. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung Fachleuten aus den Bereichen Verkehrs- und Raumplanung, Städtebau, Landschaftsarchitektur und Ingenieurwesen sowie politischen Entscheidungsträgern und Interessierten eine Gelegenheit zum Austausch.
Anmeldung
Programm
Klimafreundlich, innovativ, vernetzt: Am Dienstag, 30. Juni 2026, lädt der Kanton Zürich zur Klima- und Mobilitätstagung ins Volkshaus in Zürich ein.
Wie kann eine klimafreundliche Mobilität gelingen? Diese Frage steht im Zentrum der Tagung. Sie richtet sich an Fachpersonen und Führungskräfte aus Wirtschaft (Beratung, Startups, Flottenbetreiber, Mobilitätsfachleute etc.), Verwaltung, Wissenschaft und Politik.
Präsentiert werden unter anderem innovative Projekte zu Automated Driving, Mobilitätsmanagement in Unternehmen, Sharing Economy oder City Logistik.
Interaktive Breakoutsessions geben Gelegenheit, sich auszutauschen über Elektromobilität und Ladeinfrastruktur, Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs, Pooling- und Sharing-Lösungen, Mikromobilität oder urbane Mobilitäts- und Logistikkonzepte.
Die Tagung wird organisiert vom Amt für Mobilität (AFM) und dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich in Kooperation mit der Internationalen Bodensee-Konferenz. weitere Infos
An zwei informativen Tagen laden wir Fachpersonen aus öffentlicher Verwaltung und Privatwirtschaft ein, sich intensiv mit der praktischen Umsetzung von Schwammstadtelementen zu beschäftigen – mit besonderem Fokus auf den Bestand.
Am ersten Tag erhalten Sie praxisnahe Einblicke in konkrete Umsetzungsbeispiele und tauschen sich mit Fachkolleg/-innen aus. Impulse aus der Praxis, wertvolle Kontakte, überzeugende Argumente zu Co-Benefits unterstützen Sie dabei, eigene Ideen zu entwickeln und erste Schritte Umsetzung des Schwammstadt-Prinzips in Ihrer Gemeinde oder bei Ihren Projekten anzustossen.
Der zweite Tag bietet Ihnen Raum für fachlichen Austausch auf Augenhöhe. Nach einem inspirierenden Input arbeiten Sie in thematischen Arbeitsgruppen, tauschen Erfahrungen mit anderen Fachpersonen aus und entwickeln gemeinsam neue Lösungsansätze. Die Gruppen werden von Fachpersonen begleitet. Bei Ihrer Anmeldung können Sie die Themen der Working Sessions nach Ihren Interessen priorisieren und eigene Fragestellungen einbringen.
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Anmeldung
Wie verändern Klimawandel, Tourismus, Mobilität und gesellschaftlicher Wandel unsere Berg- und Tallandschaften? Welche Konflikte entstehen dort, wo Natur, Infrastruktur, Erholung und Lebensraum aufeinandertreffen? Und welche Lösungen braucht es, damit Landschaften auch künftig Identität, Lebensqualität und Zukunftsräume bieten?
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Programm
Aus- und Weiterbildung
Zum 13. Mal führt Prof. Peter Gauch Jurist_innen und Planer_innen ins Bauvertragsrecht ein. Zur Sprache kommen u.a. die verschiedenen Vertragsbeziehungen, Mehrvergütung, Abnahme des Bauwerks, Mängelhaftung, Garantien etc. Ziel ist zudem, das fachübergreifende Verständnis zu stärken, weshalb sich das Seminar sowohl an Juristinnen und Juristen wie an Baufachleute richtet. mehr Infos
Eine risikobasierte Planung bei Naturgefahren wie Wassergefahren oder Hitze ist die Grundlage für angemessene Sicherheit und nachhaltige Schutzmassnahmen – regional oder am einzelnen Objekt. Die Konzepte dafür gibt es schon länger. Die folgenden Fragen halten uns jedoch oft davon ab, dies konsequent umzusetzen: Wie bestimme ich das akzeptierte Risiko und die angemessene Sicherheit? Wie führe ich den Risikodialog mit den Akteursgruppen dazu? Die Herangehensweise «Reise zum akzeptierten Risiko RaR» wurde aus der Praxis entwickelt. Sie zeigt auf, wie ein Risikodialog und die Erarbeitung optimaler, nachhaltiger Massnahmenkombinationen unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen wie zum Beispiel gesetzlichen Anforderungen oder SIA-Normen gelingen kann. Oft fehlt das Bewusstsein für die Risiken aus den verschiedenen Naturgefahren wie Hitze, Hagel, Überschwemmungen oder Trockenheit. Die immer dichtere Bauweise und intensivere Nutzung sowie der Klimawandel verschärfen die Situation spürbar – nicht nur im Berggebiet. weitere Infos
Die 5-tägige Veranstaltung «Lust auf Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung» soll den Teilnehmenden die Tätigkeiten des Berufsfelds näher bringen und die wichtigsten Fertigkeiten und Kenntnisse vermitteln.
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Siedlungsräume gestalten, die Lebensqualität, Biodiversität und Klimaanpassung vereinen – mit Landschaftsarchitektur die Zukunft urbaner Räume prägen.
Sie entwickeln Kompetenzen, urbane Landschaften und Freiräume nachhaltig, sozial gerecht und funktional-ästhetisch zu gestalten. Damit übernehmen Sie Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft und wirken als treibende Kraft im Städtebau. mehr Infos
Im CAS Bauprojektmanagement lernen Sie, Bauprojekte professionell zu planen und zu führen und dabei gezielt digitale Hilfsmittel einzusetzen. mehr Infos
Um Mobilität klimafreundlicher zu gestalten, reichen Infrastrukturmassnahmen allein nicht aus. Ebenso wichtig ist es, beim Mobilitätsverhalten der Verkehrsteilnehmenden anzusetzen. Der CAS Mobilitätsmanagement vermittelt anwendungsbereites Wissen zu nachhaltiger Mobilität sowie zu betrieblichem, kommunalem und arealbezogenem Mobilitätsmanagement. Sie werden befähigt, wirksame Mobilitätskonzepte und verkehrsplanerische Lösungen mit Fokus auf Klima- und Siedlungsverträglichkeit zu erarbeiten, erfolgreich zu implementieren und zu evaluieren. mehr Infos
In der Schweiz werden jedes Jahr rund 25 Milliarden Franken in den Unterhalt und Neubau von Infrastrukturen investiert. Dies ist von grosser Relevanz für die Schweizer Volkswirtschaft, bedeutend für die Bauwirtschaft aber auch verbunden mit enormen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. mehr Infos
La Haute école du paysage, d’ingénierie et d’architecture de Genève (HEPIA) a le plaisir de proposer une nouvelle formation pour contribuer à la transition énergétique. mehr Infos
Dès 2021, HRC coordonne un MAS en « Urban and Territorial Design » (MAS UTD), un programme à plein temps (60 ECTS), initiative conjointe de l’ETHZ et de l’EPFL.
Notre programme offre une formation innovante en design urbain et territorial pour relever les défis sociaux et environnementaux à la fois dans la ville-territoire et dans des paysages plus vastes. mehr Infos
Ausstellungen
Publikationen
Wer die erwünschte Siedlungsentwicklung nach innen qualitätsvoll umsetzen will, braucht Geld für die Planung, Mitwirkung, für grüne Freiräume und die soziale Infrastruktur. Der Mehrwertausgleich ist ein wirksames Instrument, denn er schafft finanzielle Mittel dort, wo durch Planung Mehrwerte entstehen. Trotzdem schöpfen viele Kantone und Gemeinden dieses Potenzial für eine lebenswerte Siedlungsentwicklung bislang kaum aus – mit Ausnahmen. Mehr Info
Der Verlust von häufig vorkommenden Arten kann Nahrungsnetze instabil machen, mit weitreichenden Folgen für ganze Ökosysteme und ihre Leistungen. Das zeigt eine neue Studie der Eidg. Forschungsanstalt WSL und der ETH Zürich, die in der Nature Fachzeitschrift Communications Biology veröffentlicht wurde. Insbesondere wenn Feuchtgebietsarten betroffen sind, hat dies weitreichende Konsequenzen. Mehr Info
Platanen in Städten leisten selbst bei grosser Hitze noch einen wichtigen Beitrag zur Abkühlung – das zeigt eine neue Studie unter Leitung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Nun gilt es herauszufinden, welche Baumarten besonders gut kühlen. Mehr Info
Wir leben in einer paradoxen Zeit: Der Klimawandel ist real, gesetzlich anerkannt und physisch spürbar – durch Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren und Erdrutsche. Trotzdem bleiben die Gegenmassnahmen erschreckend ungenügend.
Viele reagieren mit Verdrängung, Selbstzufriedenheit oder Resignation. Einige verharmlosen die Lage, andere betreiben Greenwashing oder glauben, es sei ohnehin zu spät. Was fehlt, ist ein realistisches Zeitgefühl: Uns bleibt wenig Zeit für tiefgreifende Veränderungen. Die 1,5-Grad-Grenze ist noch nicht überschritten – aber wir steuern darauf zu. Ohne entschlossenes Handeln droht eine Erwärmung von 4 °C oder mehr – mit unvorhersehbaren Folgen. Mehr Info
Vernehmlassungen
Am 29. September 2023 stimmte das Parlament der endgültigen Fassung der zweiten Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) zu. Nun läuft die Vernehmlassung zur Raumplanungsverordnung RPV bis zum 9. Oktober 2024. Der FSU hat für die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der RPG-2-Revision eine Kerngruppe aus Mitgliedern von unterschiedlichen Sprachregionen und Sektionen gebildet. Gemeinsam entstand die FSU-Stellungnahme. Die Unterlagen des Bundes sind unter diesem Link zu finden.
Ende 2023 führte der FSU eine Umfrage betreffend Fachkräftemangel und Ausbildung in der Raumplanungsbranche durch. Diese ermöglicht einen Überblick über die aktuelle Situation der Branche und öffnet nun eine faktenbasierte Diskussion. Ziel der Befragung war es herauszufinden, wie die Arbeitgebenden die Arbeitsbedingungen und den Fachkräftemangel in der Branche einschätzen und wie sie zu den Aus- und Weiterbildungsangeboten stehen. Die Resultate sind unter folgendem Link auf unserer Website ersichtlich. Der Mangel an qualifizierten Fachleuten ist nachweislich vorhanden und in der Deutschschweiz stärker ausgeprägt als in der Romandie. Dies hat sowohl pragmatische Gründe als auch Imagegründe der Raumplanung. Mehr darüber ist auch im Collage 3/2024 nachzulesen.
Andere
Wie entwickeln sich Biodiversität und Ökosystemleistungen heute und in Zukunft und wie lässt sich diese Entwicklung beeinflussen? Mit diesen Fragen befasste sich das Forschungsprojekt ValPar.CH, das im Rahmen des Aktionsplans Strategie Biodiversität Schweiz durchgeführt wurde.
Mit dem ValPar.CH-Praxisnavigator steht nun eine digitale Plattform zur Verfügung, die die Forschungsergebnisse mit einer Praxisperspektive erschliesst. Der Praxisnavigator zeigt, wie sich die Ergebnisse und Empfehlungen des Forschungsteams konkretisieren lassen – in den Themenfelder Planung, Governance und Kommunikation und auf den Ebenen Bund, Kanton, Region und Gemeinde. Der Forschungshintergrund ist ergänzt mit konkreten Anwendungsfällen oder bestehenden Praxisbeispielen. Praxisrelevante Einstiegsfragen erlauben einen schnellen Zugriff auf die zusammengefassten Forschungsinhalte. Keywords und weitere Filter ermöglichen die zielspezifische Informationssuche. Gelistet werden auch die originalen wissenschaftlichen Publikationen, so dass Nutzerinnen und Nutzer jederzeit Zugriff auf die Originalquellen haben. Wo Fragen offen bleiben, sind die Kontakte zu den verantwortlichen Forschenden aufgeführt.
Einen zusammenfassenden Überblick über die Forschungsergebnisse und die zentralen Empfehlungen vermittelt die BAFU-Publikation «Vielfältige Werte der Natur».
Profitieren Sie von attraktiven Förderbeiträgen für die Energieprojekte Ihrer Gemeinde.
Energie- und klimapolitisch fortschrittliche Städte, Gemeinden und Regionen erhalten erneut die Gelegenheit, mit der Unterstützung von «EnergieSchweiz für Gemeinden» spannende Projekte umzusetzen. Vier Förderkategorien stehen zur Auswahl. Die höchsten Beträge erhalten Städte, Gemeinden und Regionen, die eine Vorbildfunktion bei ihrer Entwicklung Richtung Netto Null einnehmen.
Der Fokus liegt auf den Handlungsfeldern Gebäude, erneuerbare Energien, Mobilität sowie industrielle Prozesse und Dienstleistungen. Die Gewinnerinnen werden im Oktober 2025 bekannt gegeben.
Reichen Sie bis zum 30. Juni 2025 Ihr Projekt ein! Alle Informationen erhalten Sie hier. Mehr Info
Mit der Impuls-Landschaftsberatung für Gemeinden wollen Bund und Kantone die Umsetzung des Landschaftskonzepts Schweiz (LKS) vorantreiben. Das Instrument wurde in einer zweijährigen Pilotphase getestet und evaluiert. Bund und Kantone unterstützen damit die Aktivitäten von Gemeinden zur Steigerung der Landschaftsqualität. Seit Anfang dieses Jahres können sich Gemeinden bis zu zehn Tage von qualifizierten Landschaftsfachleuten beraten lassen. Zur Auswahl steht ein Pool von rund fünfzig qualifizierten Landschaftsberaterinnen und -beratern aus der ganzen Schweiz. Sie verfügen über ein breites Spektrum an Fachwissen zu den Instrumenten der Landschaftsentwicklung und -gestaltung, aber auch über Erfahrungen im Austausch mit Behörden und unterschiedlichen Interessengruppen. Sie arbeiten schwerpunktmässig in Themenfeldern wie offene Landschaft, Siedlungslandschaft, Baukultur oder Biodiversität. Der Bund unterstützt die Beratungstätigkeit mit Finanzhilfen von maximal 50 Prozent der Kosten, die Restfinanzierung regeln Kanton und Gemeinde eigenständig. Anlaufstelle für die Gemeinden sind die kantonalen Fachstellen «Landschaft». Mehr Info
